herbstluftwm

herbstluftwm mit dzen2, trayer, terminator und scribes
früher oder später muss man als Linux-User wohl bei einem Tiling-Window-Manager landen, zumindest in meinem Umfeld. In meinem Fall fiel die Wahl auf herbstluftwm. HLWM ist ein Manual-Tiling-WM, welcher nicht auf starre Layouts setzt, sondern man baut sich sein Bildschirmlayout in der Benutzung zusammen, indem man den Bildschirm horizontal oder vertikal unterteilt. Dabei werden Tags zum Organisieren von Fenstern, mehrere Bildschirme und schicke nutzlose Lücken zwischen Fenstern unterstützt, wer etwas mehr Eyecandy will kann natürlich noch xcompmgr für Dropshadows nutzen. Wenn man es erst geschafft hat, eine funktionierende .xsessionrc (Debian/Ubuntu) beziehungsweise .xinitrc zu haben, kann man schnell los legen. Ich rate noch dzen2 und Trayer als Panels zu installieren, wobei man für Trayer die panel.sh von dzen2 anpassen will um dzen2 nicht über die ganze Bildschirmbreite gehen zu lassen.

width=$((${geometry[2]} * 4/5))Trayer kann dann in der autostart-Datei mit trayer --SetDockType true --widthtype pixel --width 280 --edge top --align right --heighttype pixel --height 16 --transparent true --tint 0x3E2600 --alpha 0 &gestartet werden, und bildet so ein durchgehendes Panel in dem gleichen Braunton, welchen auch dzen2 hat, wobei width 1/5 eurer Bildschirmbreite sein sollte. In der autostart will man außerdem wahrscheinlich die Modifikator-Taste für die Tastenkombinationen auf Super/Windows (mod4) ändern, denn Alt kollidiert mit vielen Anwendungen.
Neben Tastenkombinationen kann man die gesammte Steuerung des Windowmanagers auch direkt über die Steueranwendung herbstclient erledigen, oder das herbstcommander dmenu (aus dem Paket suckless-tools in Debian) nutzen.
Debian-User können herbstluftwm direkt aus den Repositorys installieren, für Ubuntu-User gibt es ein PPA und für Arch gibt es ein Paket im AUR,  alle übrigen können natürlich das GIT benutzen.