Ubuntu 10.10

Ubuntu 10.10 ist heute erschienen und nachdem ich schon seit einigen Wochen die Beta/den Release Candidate nutze, kann ich sagen, es ist gelungenes Release. Die Neuerungen halten sich zwar in Grenzen, auf die Gnome-Shell wird man zum Beispiel noch verzichten müssen und auch BTFS wird noch nicht offiziell unterstützt, aber die Weichen dahin sind gestellt und mutige dürfen sich daran versuchen. Dafür sorgen viele Kleinigkeiten für einen runderen Eindruck als noch 10.04. Das Ambiance Theme wurde deutlich weicher gestaltet und auch an den Humanity Icons gab es einige Änderungen, wer in 10.04 nach der Schrift des neuen Logos gesucht hat, wurde noch enttäuscht, jetzt ist sie endlich enthalten und macht auch als Systemschrift einen guten Eindruck.

Rhythmbox Steuerung im Soundapplet
Eine für langjährige Ubuntu nutzer gewöhnungsbedürftige Neuerung ist, dass .deb Pakete nun ebenfalls vom Ubuntu Software Center und nichtmehr durch einen eigenen Assistenten installiert werden, was für Neulinge jedoch sicherlich konsistenter ist.
F-Spot wurde nun durch Shotwell als Photomanager abgelöst, welcher sich deutlich flüssiger Bedienen lässt, darum wird wohl kaum jemand F-Spot nachtrauern.
Getrübt wird das Bild meiner Meinung gerade durch Anwendungen wie Pino oder Empathy, welche gerade die Komunikationsfähigkeiten unnötig in den Schatten stellen. Zwar macht Empathy merklicher Fortschritte, aber es wird mindestens noch ein halbes Jahr dauern, bis es eine echte Konkurenz zu Pidgin darstellen kann.
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Überarbeitetes Softwarecenter
Release Meldung